Erste Förderung

Seit Ende Februar wird „Agiles Studieren“ durch die Studienkommission für Hochschuldidaktik (in Baden-Württemberg) im Rahmen des IQF-Projekts „Heterogenität als Chance“ gefördert. Zwar fällt die monetäre Förderung etwas geringer aus als beantragt, aber wir wollen uns nicht beschweren. Im Gegenteil, wir sehen dies als Ansporn, agiles Studieren weiter zu entwickeln, es bekannter zu machen und die dadurch ausgelösten Lernprozesse (nicht nur bei den Studierenden) besser zu verstehen. Das Feedback, sei es über die Kommentarfunktion, über Twitter oder Google+ freut und ermuntert uns.

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Erfahrungen aus studentischer Sicht

Rebecca Lesiewicz, Studentin der Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Heilbronn, schreibt in einem Gastbeitrag über ihre Erfahrungen aus studentischer Sicht. Ich muss sagen, dass ich am Anfang sehr skeptisch war und das agile Studieren als große zusätzliche Belastung empfunden habe. Zum Hintergrund muss ich wohl dazu sagen, dass ich auch im ersten Semester sehr viel Zeit für das Studieren investiert habe. Mein Mann sagt, ich bin mehr beschäftigt, als mit einem Vollzeit-Job.

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Erste Ergebnisse: Projektmanagement 1

Das Semester ist vorüber, die Klausuren sind geschrieben und bewertet. Zeit also, eine erste Bilanz auf Basis der Klausurergebnisse zu ziehen. In diesem Beitrag soll es um die Veranstaltung „Projektmanagement 1“ (PM1) gehen. Rahmenbedingungen Ich bewerte die Klausuren schon seit einigen Jahren quasi-anonym: auf den Klausuren steht nur die Matrikelnummer, ich erfahre erst bei der Eingabe der Noten, welche Person diese Bewertung erhalten hat. Neben dem Fach PM1 unterrichtete ich im vergangenen Wintersemester zusätzlich das Fach „Software Engineering 1“ (SE1) für die gleiche Zielgruppe an Studierenden (2.

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Studienphase

Der Begriff „agil“ bietet sich als Projektionsfläche für viele Hoffnungen an. Es gibt keine allgemein anerkannte Definition, nur ein umschreibendes „agiles Manifest„. So kann sich jeder heraussuchen, was für einen selbst „agil“ sein soll. Für uns ist die Idee der schnellen Rückmeldung besonders wichtig. Studierende sollen nicht erst am Ende des Semesters in Form einer Prüfung erfahren, wie weit sie die Lernziele erreicht haben. Uns ist wichtig, diese Rückmeldungen schneller zu geben.

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Studienthema

In der Idee zum agilen Studieren hatte ich angedeutet, dass der gesamte Stoff in Studienthemen aufgeteilt wird. Was ist denn so ein Studienthema genau, wie groß ist es, wie wird es formuliert? Menschen mit Erfahrung in agilen Vorgehensmodellen werden sicher ahnen, was ein Studienthema ist: eine User Story, abgewandelt für zu lernende Inhalte. In der Softwareentwicklung sind User Stories eine Möglichkeit, um Anforderungen aus Sicht des Anwenders kurz aber präzise zu beschreiben.

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Die Idee

Eines schönen Tages las ich an einem Samstagnachmittag im Juni ein interessantes kleines Büchlein: „Das kleine Agile-Buch“ von Sander Hoogendoorn. In dem Buch geht um die Anwendung von agilen Methoden, nicht nur für Softwareentwicklungsprojekte. Was sind agile Methoden? Da gehen die Definitionsversuche auseinander. Das „Manifest für agile Softwareentwicklung“ spricht von einer Bevorzugung von Individuen und Interaktionen gegenüber Prozessen und Werkzeugen. Andere definieren als eine Kombination von inkrementeller Entwicklung, Lernen und unmittelbarer Kommunikation.

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